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Druckschalter Tiefbrunnenpumpe

Welcher Druckschalter für die Tiefbrunnenpumpe?

Wenn du deine Tiefbrunnenpumpe händisch betreibst und sie bei Bedarf immer ein- und ausschaltest, brauchst du keinen Druckschalter.

Anders liegt der Fall, wenn du es komfortabler haben willst. Wenn sich die Pumpe bei Wasserentnahme selbsttätig einschalten soll und auch automatisch ausschalten soll, wenn du den Wasserhahn zudrehst, brauchst du einen Druckschalter.

Ein Druckschalter für eine Tiefbrunnenpumpe kann mechanisch oder elektronisch arbeiten. Beide Varianten sind für verschiedene Einsatzgebiete geeignet. Deshalb solltest du deine speziellen Anforderungen vor der Entscheidung kennen.

Mechanischer Druckschalter

Ein mechanischer Druckschalter öffnet und schließt einen elektrischen Stromkreis abhängig vom Druck.

Zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2019 um 6:29. Preise können sich in der Zwischenzeit geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.
Den Druck für das Ein- und Ausschalten der Pumpe kannst du je nach deinem Bedarf durch eine Änderung der Federspannung selbst einstellen.

Du kannst z.B. die Tiefbrunnenpumpe anlaufen lassen, wenn der Druck unter 2 bar fällt und sie wieder ausschalten, wenn der Druck über 4,5 bar ansteigt.

Am besten verwendest du den mechanischen Druckschalter in Verbindung mit einem Manometer*. Dann siehst du genau, bei welchem Druck die Pumpe schaltet und kannst die Werte genau nach deinen Vorstellungen anpassen.

Vorteile

  • Einschaltdruck einstellbar
  • Ausschaltdruck einstellbar

Nachteile

  • Trockenlaufschutz nicht bei allen Modellen

Elektronischer Druckschalter (Presscontrol)

Bei den preisgünstigeren elektronischen Druckschaltern ist der Einschaltdruck (je nach Modell 1,5 – 3,5 bar) voreingestellt und kann nicht verändert werden.

Auch der Ausschaltdruck kann nicht eingestellt werden. Damit läuft die Tiefbrunnenpumpe sozusagen Vollgas bis ihr Maximaldruck erreicht ist.

Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2019 um 13:38. Preise können sich in der Zwischenzeit geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die meisten elektronischen Druckschalter sind für einen maximalen Druck von 10 bar ausgelegt. Man sollte sicherheitshalber keine Pumpen mit einem Maximaldruck über 6 bar verwenden, wenn man sich nicht sicher ist, ob das eigene System diesen Druck aushält.

Auf dem Markt findet man auch Modelle, bei denen man wie bei den mechanischen Druckschaltern den Ausschaltdruck einstellen kann. Diese sind aber um ein Vielfaches teurer als die einfachen Schalter.

Der Vorteil eines elektronischen Druckschalters liegt im integrierten Trockenlaufschutz. Der ist bei der mechanischen Ausführung nicht bei allen Modellen vorhanden.

Vorteile

  • Trockenlaufschutz

Nachteile

  • Anpassung der Druckeinstellung nur bei höherpreisigen Modellen

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